Volltilgerdarlehen – schnelle Entschuldung ohne Restschuld
Beim Volltilgerdarlehen wird der Kredit bis zum Ende der Zinsbindung vollständig zurückgezahlt, sodass keine Restschuld verbleibt.
Hinweis: Dieser Inhalt ersetzt keine individuelle Beratung und stellt keine Empfehlung zum Abschluss oder Wechsel einer Finanzierung dar. Alle Informationen dienen der allgemeinen Orientierung.
1. Grundlagen des Volltilgerdarlehens
Ein Volltilgerdarlehen ist ein Annuitätendarlehen, bei dem die Tilgung so gewählt wird, dass die Restschuld am Ende der Zinsbindung vollständig zurückgeführt ist. Dadurch entfällt eine Anschlussfinanzierung.
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2. Funktionsweise & Ablauf
Damit die vollständige Rückzahlung innerhalb der Zinsbindung gelingt, ist ein höherer Tilgungssatz nötig. Dadurch sind die monatlichen Raten höher als bei klassischen Annuitätendarlehen, dafür entfällt das Risiko künftiger Zinserhöhungen.
3. Für wen ist ein Volltilgerdarlehen sinnvoll?
Besonders geeignet ist diese Finanzierungsform für Kreditnehmer mit stabilen Einkommen und dem Ziel schneller Schuldenfreiheit. Auch für Kapitalanleger kann sie attraktiv sein, wenn die höhere monatliche Rate tragbar ist.
4. Kosten & Einflussfaktoren
Die Gesamtkosten hängen von Zinssatz, Tilgungsrate, Laufzeit und der Höhe eventueller Sondertilgungen ab. Je höher die Tilgung gewählt wird, desto schneller sinkt die Restschuld.
5. FAQ – Häufige Fragen
Was bedeutet Volltilgung?
Der Kredit wird innerhalb der vereinbarten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt. Es bleibt keine Restschuld offen.
Warum ist die monatliche Rate höher?
Da die Tilgung stärker gewichtet wird, steigt der Anteil der Rückzahlung pro Monat – dadurch sinkt die Laufzeit.
Welche Vorteile hat ein Volltilgerdarlehen?
Hohe Kalkulationssicherheit, schneller schuldenfrei, keine Anschlussfinanzierung notwendig – abhängig vom Vertrag.